Was sind die zentralen philosophischen Unterschiede zwischen Karma im Hinduismus und Buddhismus
Kern philosophische Unterschiede zwischen Karma im Hinduismus und Buddhismus
1. Natur und Definition von Karma
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Hinduismus:
Karma bezieht sich sowohl auf Handlungen als auch auf seine Folgen. Alle Gedanken, Taten und Absichten tragen zum karmischen Gleichgewicht einer Person bei und beeinflussen aktuelle Lebensumstände und zukünftige Wiedergeburten. Karma ist eng mit dem Zyklus von Samsara (Wiedergeburt) verbunden, und mehrere Arten von Karma (Sanchita, Prarabdha, Agami, Kriyamana) werden allgemein anerkannt - alle über das Leben lang. -
Buddhismus:
Karma wird in erster Linie als absichtliches Handeln verstanden (Cetana) - Deliberale Aktionen, die von Motiven angetrieben werden. Diese produzieren Karmaphala (die Früchte von Karma), die zukünftige Erfahrungen und Wiedergeburt prägen, aber nur absichtliche Handlungen erzeugen karmische Ergebnisse. Der Buddhismus betont, dass es die Absicht ist, nicht nur Handlung, das ist karmisch entschlossen.
2. Die Rolle der Seele oder des Selbst
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Hinduismus:
Karma ist an die ewige Seele gebunden (Atman), der sich von einem Leben zu einem anderen Karmma bewegt, bis er Moksha erreicht (Befreiung aus Samsara). -
Buddhismus:
Der Buddhismus lehnt die Existenz einer dauerhaften Seele ab (Anatta oder nicht selbst). Karmische Effekte übertragen sich über Ursache und Wirkung, jedoch ohne dauerhaftes Selbst. Handlungen beeinflussen die Kontinuität des Bewusstseins, keine Seele oder feste Einheit.
3. Befreiung und Beendigung Karma
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Hinduismus:
KARMA -Freiheit wird erreicht, indem die Einheit von Atman (Selbst) mit Brahman (Universal Spirit) - Abgabe des Zyklus der Wiedergeburt, realisiert wird. -
Buddhismus:
Die Befreiung (Nirvana) wird durch Löschen von Verlangen, Unwissenheit und Bindung erreicht - damit der Prozess beendet, der zu weiteren Karma und Wiedergeburt führt. Nirvana ist keine Vereinigung mit einem höheren Selbst, sondern die Einstellung der Prozesse hinter Karma.
4. Determinismus und Flexibilität
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Hinduismus:
Karma kann als hoch deterministisch angesehen werden, umfassen Schicksal und Schicksal (Prarabdha Karma). Göttliche oder kosmische Kräfte können eine Rolle spielen. -
Buddhismus:
Buddhistisches Karma ist weniger starr. Die Auswirkungen hängen von Absicht, Kontext und anderen Indizienfaktoren ab. Es gibt kein übernatürliches Urteil oder ein festes Schicksal - Reellults sind Teil eines natürlichen Prozesses von Ursache und Wirkung.
5. Soziale und individuelle Aspekte
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Hinduismus:
Karma kann als Auswirkungen auf Familien oder Gruppen (Gruppenkarma), nicht nur Einzelpersonen angesehen werden. -
Buddhismus:
Karma ist hauptsächlich individualistisch; Die Absichten und Handlungen jeder Person bestimmen ihre eigenen karmischen Ergebnisse.
Zusammenfassungstabelle
| Aspekt | Hinduismus | Buddhismus |
|---|---|---|
| Natur des Karma | Alle Handlungen, Gedanken, Absichten | Nur vorsätzliche Maßnahmen (Cetana) |
| Rolle der Seele | An den ewigen Atman gebunden | Keine dauerhafte Seele (Anatta) |
| Befreiung | Moksha - Union mit Brahman | Nirvana - Leiden |
| Determinismus | Oft deterministisch oder schicksalhaft | Kontextuell, flexibel, nicht fatalistisch |
| Sozialer Bereich | Individuelle, Gruppen-/Familienkarma | Individuelles Karma |
Zusammenfassend:
Während beide Religionen Karma als regierende Wiedergeburt und ethische Konsequenz betrachten, verbindet sich Hinduismus Karma an eine dauerhafte Seele und ein kosmisches Schicksal, während der Buddhismus die Absicht betont, die Seele lehnt und Befreiung als ein Ende des Karma -Verschiebung des philosophischen und praktischen Rahmens für geistiges Wachstum und ethisches Leben darstellt.